An Land: CCYC mitten auf dem Platz.
Morgens letzte Vorbereitungen für das Liften. Insbesondere bringe ich die dicken Festmacher in Schlaufen als Fender aus. Zwischen Bordwand und Betonwand der Lift-Anlage werden keine 5 cm sein. Und dann kommt es amerikanisch: Termin war ja 12 Uhr gesetzt. Ich hatte gefragt, ob einer der Werftmänner mit an Bord kommen kann. Es ist halt einfacher, wenn jemand eine Leine rübergeben kann und ich nicht erst da hinlaufen muss – und in der Zeit RE schon wieder wegtreibt….
Nur – gegen 12 war keiner in Sicht. Also geh ich mal nach vorne. Am Anfang des Stegs macht sich die Rudee Mariner (Ausflugsdampfer) gerade los. Ich frage, ob sie rausfahren. Nein - sie gehen nun in den Lift! ????
Also - RE erst später. Nun hoffe ich, dass es heute noch was wird. Und so lungere ich bis 14 Uhr rum. Gehe dann nach vorne, ein wenig mich in Erinnerung bringen. Endlich ist die Rudee Mariner abgesetzt. Und der Liftwagen fertig. Und einer der Männer kommt mit. Binnen Minuten steht RE vor der Liftanlage. Leinen übergeben und dann per Hand Meter für Meter, dann Zentimeter für Zentimeter reinziehen.
Dann ist es „business as usual“. RE schwebt hoch, der Wagen setzt sich in Bewegung. Bleibt dann auf dem Waschplatz stehen. Nun habe ich eine Stunde Pause, während RE gekärchert wird. Schön entschlammt geht es dann auf den Stellplatz. Absetzen, pallen. So viele Stützen wie noch nie bekommt sie heute! Und ich bekomme am Ende eine Leiter, kann wieder an Bord.
Den herrlichen Sonnenschein und die Wärme nutze ich sofort zum weiteren Trocknen. Auch den Para wird hoch gehängt. Tampen an Deck ausgebreitet. Und klar: Innen wird gelüftet. Und schon hab ich das Gefühl, dass endlich auch die Außenwände trocknen. Sollte es wirklich das kalte Wasser gewesen sein? Und die hohe Luftfeuchte, dass RE so geschwitzt hat?
Zum Sonnenuntergang wird dann alles „in Sicherheit“ gebracht. Nicht, dass es heute Nacht dann wieder mehr Feuchte zieht.
Und ich bekomme ein leckeres Abendessen und einen netten Film….