Mittagsposition: 31° 54.66 N, 080° 51.03 W, Etmal: 10,6 sm.
Um 9 Uhr stelle ich fest: Super ausgeschlafen, nur wenig Wind – wie vorhergesagt. Also, früh auf! Um 10 Uhr geht der Anker hoch und RE läuft aus der Deckung hier aus. Gegen halb zwölf ist im Logbuch vermerkt „Barre passiert“. An der flachesten Stelle hatte ich immer noch 3 Meter. Aber bei den Strömungen hier traue ich den Tiefenangaben in der Karte nicht. So saß ich dann ne gute halbe Stunde am Steuer oder besser an den Gashebeln und schaute gebannt auf den „Foreward Scan“. Hört sich gut an, dass dieser die Tiefe nach vorne schaut. Nur: Bei Tiefen unter 5 Meter schaut er gerade mal ca. 10 Meter nach vorne. Das macht sofortiges Handeln nötig, sollte da das dann unter 2 Meter gehen… (1,26 m ist REs Tiefgang.)
Nachmittags verschwindet dann auch das Grau und am Ende sitze ich eine Stunde in der Sonne unter blitzeblauem Himmel!
In einer Mail bekomme ich mitgeteilt, dass RE im Februar über 560 Meilen „gemacht“ hat. Das zählt die App „NoForeignLand“ mit. Leider vergesse ich oft, sie mitplotten zu lassen. Aber ich gelobe Besserung! (Steht jetzt mit auf der Checkliste „Seeklar machen“.)
Dann kann man fast sekündlich REs Fahrt sehen unter https://www.noforeignland.com/map/boat/5044785603674112. Leider hängt die App gerne mal und das bemerke ich nicht ständig…