2026 08 20 Good Bye RE – Reisetag

Mittagsposition: Hamburger Yachthafen Wedel, neuer Liegeplatz!

Ralf:

Gut geschlafen! Nach zwei starken Craft Beer, noch aus der Brewery in Cape Charles, kein Wunder. Nach dem Frühstück machen wir weiter mit Aufräumen. Die Kammern, die Waschräume, Salon, Werkstatt, alles muss gemacht werden. Kojen werden abgezogen, alles wird zusammengepackt. Hoffentlich passt alles in den Mietwagen.

Leider können wir an unserem Liegeplatz nicht liegenbleiben, weil der Besitzer mit seinem Boot am Wochenende zurückkommt. Also verlegen wir im Hafen auf den Kopf eines Schwimmstegs. Der Liegeplatz ist zwar nicht optimal, da sehr exponiert, aber der Weg an Land ist kürzer. Am späten Vormittag kommt doch etwas Sonne durch das norddeutsche Grau. Wir ziehen zum Trocknen nochmal den ParaSailor hoch. Mit Sonne und Wind trocknet er gut und wir haben ihn vor der nächsten schwarzen Wolke wieder in der Vorpiek verstaut. Die Festmacher-Leinen werden durch robustere Leinen mit Ruck-Dämpfern ersetzt, da RE ja jetzt die nächsten Wochen alleine hier in Wedel liegen soll.

Um 3 Uhr fahre ich mit dem Bord-Klapprad zu AVIS und hole den Mietwagen ab. Als ich danach die erste Fuhre einladen will, überrascht uns ein Gewitterschauer mit Starkregen. Ich bekomme so gerade die Sachen trocken in den Kofferraum, dann sitze ich eine Dreiviertelstunde untätig im Auto fest. Bei dem Regen wäre man völlig durchnässt, wenn man die 600 m an Bord gegangen wäre. Zurück an Bord, werden noch die Toiletten konserviert, Land-Strom und -Wasser wieder abgeschlagen. Wir laden die beiden Karren, schließen RE ab, und gehen zum Auto. Das wird ganz schön voll, aber es passt alles. Um kurz vor 19 Uhr fahren wir los, eine Stunde später als geplant. Unterwegs, Schietwetter….., Regen, viele Staus, Straßensperrungen wegen Unfällen. Mit einem Zwischenstopp in Emstek mit einem amerikanischen Abendessen (bei Mc Donald) sind wir kurz vor 1 Uhr zu Hause.

So endet eine spannende und erlebnisreiche Reise mit vielen Erfahrungen. Mal sehen, was die Zukunft für RE bringt. Chrischan hat in RE unheimlich viel Arbeit und Herzblut hineingesteckt, um sie zu einem optimalen Schiff für Langstrecken-Segeln mit einer kleinen Crew zu machen. Erfahrung, Recherche, Austesten haben so zu einem gut durchdachten Konzept geführt, das sich in mehr als fünf Jahren Langfahrt bestens bewährt hat.

RE verlegt. Es beginnt rechts unten...

Dank an Marc, von ihm hatte ich dann den Hinweis, dass es im HYC (Hamburger Yachthafen Wedel) eine WebCam gibt….