Heute anders herum: Von der Junkanoo Bay nach Nassau Ost, zum Fort Montague.
An Bord bewegt man sich zu wenig. Hat Christin bei ihrem Besuch auch festgestellt. Und recht hat sie. So muss ich doch jedenfalls einmal in der Woche ein wenig spazieren gehen. Sonntags-Spaziergang. Damit Kilometer zusammen kommen auf diesem nun gar nicht für Fußgänger vorgesehenen Eiland, gehe ich also mal zu meinem alten Ankerplatz im Osten.
Auch auf dieser Strecke gibt es teils keinen Fußgängerweg. Aber mehr als anderswo…
Und was war auffällig? Im Hafenbecken sind weniger Wracks. Ich zähle nur drei. Ein weiteres Boot ist nicht sicher feststellbar ein Wrack. Und der „Conch-Ponton“ ist immer noch da. Und immer noch versteh ich das nicht – muss wohl Kunst sein!
Und auch auf der Straße tut sich was. Ein Gullydeckel ist sehr ordentlich instand gesetzt. Vor zwei Jahren war das mein „Lieblingsloch“. Und an einer Straßenmündung wird ein Bürgersteig gebaut, wenig weiter einer instand gesetzt!
Auf dem Rückweg mache ich Station im Supermarkt, gönne mir eine heiße Schokolade mit einem Teilchen. Wenn ich das nur gewusst hätte! Ich bekomme dermaßen viel Plastik in die Hand gedrückt. Siehe Bild! Ich weiß nicht, wie viel Umweltärger ein Teller, eine Gabel und ein Becher zu waschen machen, aber ich denke mal, deutlich weniger. Das Vergnügen werde ich mir also in Zukunft versagen!
An der Brücke bei den kleinen Holzbuden schwimmt ein gewaltiger, wunderbar gefleckter Manta im flachen Wasser. Doch bis ich den Fotoapparat klar habe, sind nur noch kleine zu sehen. Ich versuche trotzdem ein Foto!
Am Ende sind es fast 14 Kilometer. Und die haben mich mitgenommen. Nach der Dusche schlafe ich auf der Terrasse ein. Schön oder fürchterlich???